Harcerstwo w Leipzig

.....1 LDH im. ksiêcia Józefa Poniatowskiego ZHP poza granicami Kraju ..... Polnischer Pfadfinderbund ZHPpgK in Leipzig

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poniedzia³ek, 03 kwietnia 2017

Heiliger Georg - Leipziger Spuren.

Am 23 April (in einigen Regionen ein Tag später) gefeiert wird der Georgstag oder Georgitag. Das ist ein Festtag zu Ehren des heiligen Georg, eines frühchristlichen Märtyrers aus Kappadokien. Zum Leben des ritterlichen Märtyrers existieren kaum verlässliche Daten. Georg wird meistens zu Pferd, mit rotem Kreuz auf weißer Fahne, Schild und Lanze, den Drachen tötend dargestellt. Als einer der 14 Nothelfer wird er gegen Beschimpfungen, bei einem schweren Fall, in geistigen Kämpfen, in Kriegsgefahr und Kriegsglück angerufen.

Der Drachentöter ist auch insbesondere der Schutzheilige zahlreicher Ritterorden, Länder oder Städte (z. B. Georgien, England, Äthiopien, Griechenland, Serbien, Tirol, Aragonien und Katalonien, Genua, Barcelona oder Freiburg im Br.). Heiliger Georg wurde auch zum Schutzpatron der Bauern, der Pferde und des Viehs. Aber nicht nur: auch für Artisten, Böttcher, Büchsenmacher, Reiter, Sattler, Soldaten und Waffenschmiede verehren Georg als ihren heiliger Patron. Die Bauern verbinden mit dem Fest des Heiligen Georgs ein reiches Brauchtum: Georgiritt und Pferdesegnung.

Nicht alle wissen dass der heilige Georg der Schutzpatron der welweite Pfadfinderbewegung ist. Sir Baden-Powell, der Scouts Gründer hat den Heiligen Ritter ausgewählt, da er großen Wert auf ritterliches Verhalten gelegt hat.

 

Die Georgslegende

 

In einem Sumpf vor der Stadt Lasia hauste ein übler Drache. Er drohte, die Stadt und alle ihre Einwohner zu vernichten, wenn ihm nicht täglich etwas Lebendes geopfert würde. Also brachten ihm die verängstigten Einwohner täglich ein Schaf und eine Ziege zu Fraße, bis ihnen das Vieh ausging. Auf diesen Augenblick hatte der Drache gewartet und verlangte, dass ihm der König der Stadt von jetzt an Kinder und junge Menschen opfern solle. Darüber herrschte in der Stadt großes entsetzen. Um ein Beispiel zu geben, schickte der König als erster seine Tochter hinaus an den Drachensumpf. St. Georg der von der Not der Stadt gehört hatte, herbeigeritten, und die Bürger und der König der Stadt versprachen, dass sie den Glauben an Jesus Christus annehmen würden, falls Georg mit dessen Hilfe den Drachen besiegen würde. Nach einem kurzen Gebet ritt Georg zum Drachensumpf, und als das Untier auftauchte, rammte ihm seine Lanze in den Leib. Mit der befreiten Königstochter und dem schwer verwundeten Drachen am Seil kehrte er in die Stadt zurück. Die Königstochter und der König sowie alle Bürger der Stadt dankten Georg und ließen sich taufen.

Auch in Leipzig gibt es ein paar Spuren von der Hl. Georges.



Georgsrelief von der ehemaligen Kirche des Georgenhospitals auf das Georgenhospitals -  Zwangsarbeitsanstalt zu St. Georg, Riebeckstr. 63



 Das Hospital St. Georg ist die älteste soziale Einrichtung in Leipzig. Seit seiner Gründung am 20.03.1212 durch Kaiser Otto IV bestand es in verschiedenen Formen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert: 1668-1701 am Johannisplatz, 1701-1871 am Brühl (in der nähe von heutiger Goethestraße), 1871-1892 am Rosental (heute Liebigstraße), 1892-1908 in Thonberg (Riebeckstr. 63) und seit 1913 bis jetzt in Eutritzsch.

Heute trägt den Namen St. Georg seine Nachfolgeeinrichtung, das Klinikum St. Georg.

In Gholis befindet sich katholische Kirche St. Georg. Am 23.01.1898 wird in Gohlis der erste kath. Gottesdienst für das Militär gehalten in der Turnhalle des Allgemeinen Turmvereins zwischen Lindenthaler und Friedrich - Karl - Straße. Im Januar 1906 wird das Grundstück am Jägerplatz gekauft und Architekt Clemens Lohmer erhält den Auftrag, Pläne für Kirche, Schule und Pfarrhaus zu entwerfen. Während des 1. Weltkrieges unterbleiben die Aktivitäten für einen Kirchbau, zumal der Militärpfarrer Klesse seiner Division ins Feld folgen muss. Die Kirche wird endlich gebaut nach den Plänen von Clemens Lohmer und am 25.11.1923 durch Bischof Schreiber geweiht.



 Steinrelief mit Heiligen Georg auf der Wand von der Leipziger  (Russische) St. Alexi Gedächtniskirche



Im Zeitraum von 1230 bis 1541 befand sich im Bereich der Harkortstraße, direkt südlich der heutigen Karl-Tauchnitz-Straße das Zisterzienserinnenkloster St. Georg. Etwa um 1480 sind aus den Zisterzienserinnen Benediktinerinnen geworden. Nach der Reformation verließen die Nonnen Leipzig. Im Jahr 1543 kaufte der Rat der Stadt die Gebäude und ließ sie 1545 abbrechen.

Im 13. Jahrhundert wurde für das Kloster eine Mühle an der Pleiße erbaut. Die Nonnenmühle bestand bis zum Jahre 1890, als sie abgerissen und an ihrer Stelle die Karl-Tauchnitz-Brücke gebaut wurde.

Heute der Name bleibt bei der Adresse der neuen Probsteigemeinde: Nonnenmühlgasse.

In der nähe von Leipzig findet mann noch einige Spuren von Hl. Georg.

Er ist z.B. Stadtparton von Rötha bei Borna. Heiliger Georg schmückt das Stadtwappen. Der Heilige ist auch in der St. Georgenkirche am Altar zu finden.

 

Der Altar in der Ev.-Luth. St. Georgenkirche in Rötha 



Die Dorfkirche zu Podelwitz bei Rackwitz ist eine der am reichsten ausgestatteten Dorfkirchen im Raum Leipzig. Dort befindet sich mehrere Bilde von Hl. Georg (zweimal im Altar!) und im mittelalterlichen Glasfenster.



Glasfenster in der Dorfkirche Podelwitz

 

(Fot. RR)

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Czas publikacji:
poniedzia³ek, 03 kwietnia 2017 20:41